Schulordnung des Remstal-Gymnasiums

An unserer Schule wird das freundliche Miteinander gepflegt. Die Regeln dazu sind in der Schulordnung festgehalten.

1)

a) Zu den besonderen Aufgaben der Schulleitung und der LehrkrĂ€fte gehört es, fĂŒr die ErfĂŒllung der Schulpflicht Sorge zu tragen.

b) Die Erziehungsberechtigten und diejenigen, denen Erziehung und Pflege eines Kindes anvertraut ist, haben die Anmeldung zur Schule vorzunehmen und dafĂŒr Sorge zu tragen, dass der SchĂŒler am Unterricht und an den ĂŒbrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmĂ€ĂŸig teilnimmt und sich der Schulordnung fĂŒgt. Sie sind verpflichtet, den SchĂŒler fĂŒr den Schulbesuch in gehöriger Weise auszustatten, die zur DurchfĂŒhrung der Schulgesundheitspflege erlassenen Anordnungen zu befolgen und dafĂŒr zu sorgen, dass die in diesem Gesetz vorgesehenen Untersuchungen ordnungsgemĂ€ĂŸ durchgefĂŒhrt werden können.

2)   Bei Krankheit oder aus anderen schwerwiegenden GrĂŒnden ist der SchĂŒler spĂ€testens am dritten Tag           durch den Erziehungsberechtigten schriftlich beim Klassenlehrer zu entschuldigen.

3)

a) Beurlaubung wird gewĂ€hrt, wenn schwerwiegende GrĂŒnde vorliegen und der
Erziehungsberechtigte rechtzeitig vorher einen Antrag bei der Klassenlehrkraft, bzw.
Schulleiter gestellt hat.

b) Das Recht zur Beurlaubung fĂŒr eine Stunde hat die Fachlehrer, fĂŒr zwei Tage die
Klassenlehrkraft, fĂŒr mehrere Tage nur der Schulleiter.

c) Die Beurlaubung von SchĂŒlern bis zu zwei Wochen im Vierteljahr fĂ€llt in die
ZustÀndigkeit des Schulleiters. Auch Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den
Schulferien werden von ihm genehmigt. Dabei ist im Sinne der
Schulbesuchsverordnung ein strenger Maßstab anzulegen. Auch fĂŒr einen lĂ€ngeren
Zeitraum als zwei Wochen wird die Beurlaubung nur ausgesprochen, wenn
 die Notwendigkeit einer Beurlaubung durch Vorlage eines amtsĂ€rztlichen
Zeugnisses nachgewiesen wird, oder
 der SchĂŒler an einem durch das Gesundheitsamt oder durch eine Krankenkasse
u.Ă€. veranlassten Erholungsaufenthalt teilnimmt, oder
 der SchĂŒler am Schulunterricht oder an einem Ferienkurs in einem Land
teilnimmt, dessen Sprache er erlernt. Die Teilnahme am Schulunterricht oder an
einem Ferienkurs ist nachzuweisen.

d) Urlaub unmittelbar vor oder nach den Schulferien kann – abgesehen von den oben
genannten FĂ€llen – nur in seltenen, besonders begrĂŒndeten AusnahmefĂ€llen gewĂ€hrt
werden. Bei der GewÀhrung von Urlaub wird besonders darauf hingewiesen, dass
etwaige Fehlleistungen der SchĂŒler nicht mit der Beurlaubung entschuldigt werden
können; die Erziehungsberechtigten mĂŒssen selbst dafĂŒr Sorge tragen, dass die durch
die Beurlaubung entstandenen WissenslĂŒcken geschlossen werden.

4)   Eine Befreiung vom Sportunterricht kann fĂŒr lĂ€ngstens 6 Monate vom Hausarzt
ausgesprochen werden. FĂŒr lĂ€ngere ZeitrĂ€ume oder im Wiederholungsfall ist auf Antrag
der Schule fĂŒr eine Befreiung ein Attest des Amtsarztes erforderlich (gebĂŒhrenpflichtig).

5)

a) Über die Teilnahme am Religionsunterricht bestimmen die Erziehungsberechtigten.
nach Eintritt der ReligionsmĂŒndigkeit steht dieses Recht aus Glaubens- und
GewissensgrĂŒnden dem SchĂŒler zu.

b) Die ErklĂ€rung ĂŒber die Abmeldung vom Religionsunterricht ist gegenĂŒber dem
Schulleiter schriftlich, von einem minderjĂ€hrigen religionsmĂŒndigen SchĂŒler
persönlich abzugeben. Zum Termin zur Abgabe der persönlichen ErklÀrung des
religionsmĂŒndigen SchĂŒlers sind die Erziehungsberechtigten einzuladen.

c) Die Abmeldung vom Religionsunterricht ist nur zu Beginn eines Schulhalbjahres
zulÀssig.

6) Ethikunterricht:

FĂŒr SchĂŒler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird das Fach Ethik als
ordentliches Unterrichtsfach eingerichtet.

7) Geschlechtserziehung:

a) Unbeschadet des natĂŒrlichen Erziehungsrechts der Eltern gehört Familien- und
Geschlechtserziehung zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule. Sie wird unter
Wahrung der Toleranz fĂŒr unterschiedliche Wertauffassungen fĂ€cherĂŒbergreifend
durchgefĂŒhrt.

b) Ziel der Familien- und Geschlechtserziehung ist es, die SchĂŒler altersgemĂ€ĂŸ mit den
biologischen, ethischen, kulturellen und sozialen Tatsachen und BezĂŒgen der
Geschlechtlichkeit des Menschen vertraut zu machen. Die Familien- und
Geschlechtserziehung soll das Bewusstsein fĂŒr eine persönliche IntimsphĂ€re und fĂŒr
partnerschaftliches Verhalten in persönlichen Beziehungen und insbesondere in Ehe
und Familie entwickeln und fördern.

c) Die Erziehungsberechtigten sind zuvor ĂŒber das Ziel, Inhalt und Form der
Geschlechtserziehung sowie ĂŒber die hierbei verwendeten Lehr- und Lernmittel zu
informieren.

8) Brechen in einer Familie oder im Haus ansteckende Krankheiten (Scharlach, u.Ă€.) aus,
muss das Rektorat sofort benachrichtigt werden.

1. Der Aufenthalt in den Klassenzimmern ist nur von frĂŒhestens 10 Minuten vor Beginn des
Unterrichts bis 10 Minuten nach Schluss der letzten Unterrichtsstunde erlaubt. Beginnt
der Unterricht erst nach der ersten Stunde, darf das Klassenzimmer erst 5 Minuten vor
Beginn des Unterrichts betreten werden.

2. Kommen SchĂŒler aus verkehrstechnischen GrĂŒnden frĂŒher zur Schule oder können sie
erst spĂ€ter nach Hause fahren, haben sie sich in den dafĂŒr vorgesehenen
AufenthaltsrĂ€umen aufzuhalten. Dabei wird von jedem SchĂŒler Verantwortung und
RĂŒcksichtnahme erwartet.

1. Allgemein

1.) Die Eltern minderjĂ€hriger SchĂŒler haften fĂŒr SchĂ€den, die von ihren Kindern in der
Schule oder bei schulischen Veranstaltungen vorsÀtzlich oder grob fahrlÀssig
verursacht werden.

2.) Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sind die SchĂŒler gegen UnfĂ€lle in der Schule und
auf dem Schulweg versichert.

3.) SchĂŒler, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen, mĂŒssen dieses diebstahlsicher
abstellen. Die Schule haftet nicht fĂŒr Diebstahl oder BeschĂ€digung. Die FahrrĂ€der
mĂŒssen im Schulhof geschoben werden. Das Betreten des Fahrradschuppens ist nur
zum Abstellen und Abholen des eigenen Fahrrads oder Mopeds erlaubt. ParkplĂ€tze fĂŒr
Pkws, MotorrÀder und Mofas teilt die Schule nach Möglichkeit zu.

4.)
a) FĂŒr DiebstĂ€hle haftet die Schule oder der SchultrĂ€ger nicht. Abgelegte
KleidungsstĂŒcke dĂŒrfen deshalb weder Geld noch Wertsachen enthalten.

b) KleidungsstĂŒcke, Sportkleidung, BĂŒcher und SchulgerĂ€te sollten mit dem Namen
des SchĂŒlers versehen werden.

5.) Die Eltern haben die Möglichkeit, in den wöchentlichen Sprechstunden und an den
Sprechtagen mit den Lehrern Kontakt aufzunehmen, um sich ĂŒber die Fortschritte
ihrer Kinder unterrichten zu lassen. Die Schule ist nicht verpflichtet, die Eltern
schriftlich zu warnen, wenn die Leistungen eines SchĂŒlers zurĂŒckgegangen sind.

6.) Fundsachen werden drei Monate aufbewahrt. Bei der RĂŒckgabe der Fundsache an den
Verlierer wird eine GebĂŒhr erhoben. Fundsachen, die niemand abholt, werden
karitativen Vereinigungen zur VerfĂŒgung gestellt.

2. Im SchulgebÀude

1.) Beim LĂ€uten gehen die SchĂŒler an ihre PlĂ€tze und verhalten sich ruhig. Die SchĂŒler dĂŒrfen sich nicht auf den GĂ€ngen aufhalten. Ist der Lehrer nach fĂŒnf Minuten noch nicht im Klassenraum, teilt der Klassensprecher dies der Verwaltung mit.

2.) Die Klasse sorgt fĂŒr Ordnung und Sauberkeit im Unterrichtsraum; jeder SchĂŒler ist fĂŒr die Sauberkeit an seinem Platz verantwortlich. Nach Schluss des Unterrichts stellt jeder seinen Stuhl auf den Tisch.

3.) Die Ordner ĂŒberwachen die Sauberkeit im Klassenzimmer und sorgen fĂŒr Wandtafel und Schwamm oder Tafellappen.

4.) Jede BeschÀdigung ist dem Klassenlehrer zu melden.

5.) Jalousien dĂŒrfen nur auf Anordnung eines Lehrers benĂŒtzt werden.

6.) Die mit Kies bedeckten DachflĂ€chen vor einigen Klassenzimmern dĂŒrfen nicht
betreten werden. Es ist auch darauf zu achten, dass sie nicht durch Papier und AbfÀlle
verunreinigt werden.

7.) Das Werfen mit den Steinen ist strengstens untersagt.

8.) Die Zeichen-Freiterrasse darf nur mit Genehmigung des Lehrers benĂŒtzt werden. Die
Benutzung des Beobachtungsturmes ist nur im Beisein eines Lehrers erlaubt.

3. Handy-Nutzung

1.) Die Nutzung von Smartphones, Handys und elektronischen sowie internetfÀhigen GerÀten jeglicher Art ist zwischen 7:30 Uhr und 18:00 Uhr auf dem gesamten SchulgelÀnde unter-sagt. In dieser Zeit sind die GerÀte ausgeschaltet und werden nicht sichtbar aufbewahrt.

2.) Die Nutzung dieser GerÀte ist nur im Notfall oder mit Erlaubnis einer Lehrkraft gestattet.

3.) Ausnahme: WĂ€hrend der Mittagspause (von 12:50 Uhr – 13:50 Uhr) ist die Nutzung dieser GerĂ€te fĂŒr alle SchĂŒler außerhalb der SchulgebĂ€ude und in den AufenthaltsrĂ€umen erlaubt.

4.) Bei Klassenarbeiten eingeschaltete Handys werden entsprechend der Abiturordnung als Betrugsversuch gewertet.

Bei VerstĂ¶ĂŸen gegen diese Regelung gilt folgendes Verfahren:

Erstmaliger Verstoß

a) Abnahme des GerÀts und Abgabe im Sekretariat

b) Abholung bei der Schulleitung nach Unterrichtsende

Zweiter Verstoß

a) Abnahme des GerÀts und Abgabe im Sekretariat

b) Abholung bei der Schulleitung nach Unterrichtsende

c) Informationder Eltern mit RĂŒcklaufzettel

Dritter Verstoß

a) Abnahme des GerÀts und Abgabe im Sekretariat

b) Die Eltern mĂŒssen das Handy bei der Schulleitung abholen.

c) Sanktionsmaßnahme: Verhaltenseintrag im Tagebuch

4. Rauchen

a) Das Remstal-Gymnasium ist eine rauchfreie Schule. Auf dem GelÀnde des Remstal-Gymnasiums wird nicht geraucht. Die Raucherecke ist aufgehoben.

b) SchĂŒler/innen, die trotzdem rauchen, mĂŒssen mit Sanktionen rechnen, die im Zeugnis eingetragen werden können und bis zum Ausschluss von der Schule fĂŒhren können.

5. Kleidung

Bei der Kleidung ist darauf zu achten, dass sie fĂŒr andere nicht provozierend wirkt.
Deshalb dĂŒrfen keine KleidungsstĂŒcke mit Aufdrucken und AufnĂ€hern getragen
werden, die eine Gewaltbereitschaft des TrÀgers signalisieren. Aus diesem Grunde ist
es auch verboten, auf dem GelÀnde des Remstal-Gymnasiums und bei
außerunterrichtlichen Veranstaltungen KleidungsstĂŒcke mit verbotenen Symbolen
oder versteckten (Geheim-)Zeichen mit extremistischen und fremdenfeindlichen
Inhalten zu tragen.

6. In den Turnhallen

1.) Am Turnunterricht darf nicht mit Straßenschuhen teilgenommen werden. Turnschuhe
mĂŒssen helle Sohlen haben.

2.) Uhren und Schmuck mĂŒssen abgelegt werden.

3.) GerĂ€te und BĂ€lle dĂŒrfen nur auf Anweisung und unter Aufsicht des Lehrers benĂŒtzt
werden. Die GerÀteordnung ist zu beachten.

4.) SchĂŒler, die nicht mitturnen können, mĂŒssen trotzdem in der Turnstunde anwesend
sein. Befreiungen sind vom Fachlehrer von Fall zu Fall zu regeln.

7.) In den FachsÀlen

1.) Die FachsĂ€le dĂŒrfen nur auf Anweisung des Fachlehrers betreten werden.

2.) GerĂ€te und Aufbauten dĂŒrfen nur auf Anweisung und unter Aufsicht des Fachlehrers
benĂŒtzt werden.

8. In den Pausen

1.) Pausenbereich:

Als Pausenbereich gelten die auf der beigefĂŒgten Planskizze ausgewiesenen FlĂ€chen.
Die Grenze ist mit gelben Punkten auf dem SchulgelÀnde verzeichnet.

2.) Bei gutem Wetter verlassen alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, außer der Kursstufe, alle
GebÀude und RÀume der Schule (Ausnahme: Toiletten, Aufenthaltsraum).
SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Kursstufe dĂŒrfen sich nur im linken Neubau aufhalten.
Bei schlechtem Wetter dĂŒrfen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in der Aula des Altbaus,
im Erdgeschoss des Neubaus links und im Neubau rechts (Aula und Galerie) bleiben.
Schlechtes Wetter wird fĂŒr jeden Tag durch den Anschlag „Regenregelung“ bekannt
gegeben.
Die Zimmer werden gerĂ€umt, die TĂŒren abgeschlossen, das Licht wird gelöscht und es
wird fĂŒr ausreichende BelĂŒftung gesorgt.
Das Rektoratsgeschoss im Altbau darf nur zum Aufsuchen des Sekretariats und des
Lehrerzimmers, die oberen Geschosse nur zu Beginn der Pausen zum Abstellen der
Schultaschen betreten werden. Die Treppenbereiche sind von unten an frei zu halten.
Die Einhaltung der Pausenordnung ist nicht nur Aufgabe der aufsichtsfĂŒhrenden
LehrkrĂ€fte, sondern auch der dafĂŒr eingeteilten SchĂŒler. (Einzelne FlĂ€chen des Rasens können freigegeben werden.)

3.) Der Pausenbereich darf von nicht volljĂ€hrigen SchĂŒlern nicht verlassen werden. Nur in
besonderen FĂ€llen kann eine Lehrkraft eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

4.) WĂ€hrend der großen Pause und wĂ€hrend der Mittagspause können sich SchĂŒler des
Gymnasiums mit SchĂŒlern der anderen Schulen des Bildungszentrums treffen. Sie
mĂŒssen sich dann an die Ordnung der besuchten Schule halten. Sie dĂŒrfen die
AufenthaltsrÀume der andern Schulen besuchen, solange sie sich dort wie GÀste
verhalten.

5.) UnterrichtsrÀume, GÀnge und Hallen der anderen Schulen fallen nicht unter diese
Erlaubnis.

6.) FĂŒr AbfĂ€lle sind Papierkörbe und gelbe Tonnen aufgestellt.

7.) Auf dem SchulgelÀnde darf nicht mit Steinen, SchneebÀllen oder anderen gefÀhrlichen
GegenstÀnden geworfen werden.

1.) Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen dienen der Verwirklichung des Erziehungsund
Bildungsauftrages der Schule, der ErfĂŒllung der Schulbesuchspflicht, der
Einhaltung der Schulordnung und dem Schutz von Personen und Sachen innerhalb der
Schule.

2.) Bei allen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ist der Grundsatz der
VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit zu beachten. Sie kommen nur in Betracht, soweit pĂ€dagogische
Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen.

A Maßnahmen und Strafen bei mangelnder Mitarbeit

1.) Mangelnde Mitarbeit kann nur insofern bestraft werden, als dadurch der
Unterrichtsablauf behindert wird. Sie zeigt sich vor allem

a) in fehlenden Hausaufgaben,
b) durch schlechte oder mangelnde HeftfĂŒhrung,
c) durch fehlende BĂŒcher oder sonstige ArbeitsgerĂ€te.

2.)

a) Nach wiederholter Ermahnung wird der SchĂŒler zu einer sinnvollen, zusĂ€tzlichen
Arbeit durch die Fachlehrkraft verpflichtet.
b) Nach dreimaliger Ermahnung erhĂ€lt der SchĂŒler einen Vermerk im Klassenbuch.
c) Hat dies keinen Erfolg, so kann dem SchĂŒler vom Fachlehrer eine zusĂ€tzliche
Arbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft auferlegt werden.
d) FĂŒhren mindestens zwei LehrkrĂ€fte Klage ĂŒber mangelnde Mitarbeit durch
Vermerk im Tagebuch, so teilt dies die Klassenlehrkraft den Eltern schriftlich mit.
Diese Mitteilung wird im Tagebuch vermerkt. Nach vier Vermerken wegen
mangelnder Mitarbeit von der gleichen Lehrerkraft werden die Eltern ebenfalls
benachrichtigt.

B Maßnahmen und Strafen bei schlechtem Verhalten

1.) Schlechtes Verhalten zeigt sich z.B.

a) im Stören des Unterrichts durch LÀrm und in anderen Behinderungen des
Unterrichtsablaufes,
b) durch wiederholtes ZuspÀtkommen aus eigener Schuld,
c) durch grobe Verletzung der allgemeinen Anstandsregeln,
d) im TĂ€uschungsversuch,
e) bei verbotenem Rauchen.

2.) Folgende Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen können nach §90SchG getroffen
werden:

2.1.) Durch die Klassenlehrkraft oder durch die unterrichtende Lehrkraft:
Nachsitzen bis zu zwei Unterrichtsstunden oder eine zusÀtzliche Arbeit.

2.2.) Durch den Schulleiter:

2.2.a) Nachsitzen bis zu vier Unterrichtsstunden,
2.2.b) Überweisung in eine Parallelklasse desselben Typs innerhalb der Schule,
2.2.c) Androhung des zeitweiligen Ausschlusses vom Unterricht,
2.2.d) Ausschluss vom Unterricht bis zu fĂŒnf Unterrichtstagen.
nach Anhörung durch die Klassenkonferenz oder Jahrgangsstufenkonferenz
2.2.e) ein Ausschluss vom Unterricht bis zu vier Unterrichtswochen,
2.2.f) Androhung des Ausschlusses aus der Schule,
2.2.g) Ausschluss aus der Schule.
Die körperliche ZĂŒchtigung ist ausgeschlossen.

3.)

a) Nach der zweiten Ermahnung kann die Lehrkraft eine zusÀtzliche Arbeit anordnen.

b) Trifft der Sachverhalt nach B1a) bis d) die gesamte Klasse, ergreift die Fachlehrkraft
Maßnahmen. Sie unterrichtet die Klassenlehrkraft ĂŒber die Art der Strafen.

c) Nach der dritten Ermahnung innerhalb einer Unterrichtsstunde kann ein Eintrag
wegen schlechten Betragens erfolgen.

d) Nach dem dritten Eintrag innerhalb eines halben Jahres wegen schlechten Betragens
werden die Eltern von der Klassenlehrkraft gebeten, ihrem Sohn oder ihrer Tochter
eine entsprechende Ermahnung zu erteilen.

e) Bei Maßnahmen nach IV,B 2.2.f. ist auf Wunsch des betroffenen SchĂŒlers, bei
MinderjÀhrigkeit auf Wunsch der Erziehungsberechtigten, die Schulkonferenz zu
beteiligen.

f) Die obere Schulaufsichtsbehörde kann den Ausschluss aus der Schule auf alle Schulen des Schulorts, des Landkreises oder des Bezirks der oberen Schulaufsichtsbehörde, die oberste Schulaufsichtsbehörde auf alle Schulen des Landes ausdehnen.

g) Eine Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme nach IV, B 2.2. ist nur zulĂ€ssig, wenn ein
SchĂŒler durch schweres oder wiederholtes Fehlverhalten seine Pflichten verletzt und
dadurch die ErfĂŒllung der Aufgabe der Schule oder die Rechte anderer gefĂ€hrdet. Eine
Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme nach IV, B 2.2.g) (Ausschluss aus der Schule)
und IV, B 3.f), ist nur zulĂ€ssig, wenn das Verbleiben des SchĂŒlers in der Schule eine
Gefahr fĂŒr die Erziehung und Unterrichtung, die sittliche Entwicklung, Gesundheit
oder Sicherheit der MitschĂŒler befĂŒrchten lĂ€sst.

h) Vor der Entscheidung ĂŒber eine Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme nach B 2.2 b)
bis g) hat die zur Entscheidung zustĂ€ndige Stelle den SchĂŒler, bei minderjĂ€hrigen
SchĂŒlern auch die Erziehungsberechtigten anzuhören. Zur Anhörung ist einzuladen.
Mindestens drei Tage vor der Verhandlung seines Falles mĂŒssen der SchĂŒler bzw. die
Erziehungsberechtigten benachrichtigt werden.

i) Der Schulleiter kann in dringenden FĂ€llen einem SchĂŒler vorlĂ€ufig bis zu zwei Wochen
den Schulbesuch untersagen, wenn dessen Verhalten den Ausschluss aus der Schule
erwarten lÀsst. Zuvor ist der Klassenlehrer zu hören.

A GrundsÀtzliches

1.) Wenn sich ein SchĂŒler oder eine ganze Klasse ungerecht bestraft fĂŒhlt, sollten die
Bestraften zunÀchst die Fachlehrkraft und dann die Klassenlehrkraft um eine Aussprache
bitten.
FĂŒhrt die Aussprache zu keinem befriedigenden Ergebnis, so kann der SchĂŒler oder die
Klasse eine(n) Verbindungslehrer(in) um eine Vermittlung angehen. Danach hat der
SchĂŒler außerdem das Recht, seine Beschwerde dem Schulleiter vorzutragen. Er kann sich
einen anderen SchĂŒler oder einen Elternvertreter als Anwalt fĂŒr seine Sache mitnehmen.

2.) Ein Eintrag ins Klassenbuch darf erst am Ende der Stunde gegeben werden. Vorher ist der
SchĂŒler zur Sache zu hören.

B Beschwerderecht gegen eine Lehrkraft

1.) Klagen von SchĂŒlern und Eltern ĂŒber eine Lehrkraft sollten zunĂ€chst nach Möglichkeit der
Lehrkraft vorgebracht werden, dann erst ist der Schulleitung die Klage vorzutragen.

2.) Die beklagte Lehrkraft muss zur Klage gehört werden.

1.) ÄnderungsantrĂ€ge zu dieser Schulordnung sind der Gesamtlehrerkonferenz und der
Schulkonferenz schriftlich vorzulegen.

2.) Die vorliegende Schulordnung tritt sofort in Kraft.

Handyregelung

Smartphones, Handys und elektronische sowie internetfĂ€hige GerĂ€te mĂŒssen zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr ausgeschalten und nicht sichtbar aufbewahrt werden. Nur zwischen 12.50 Uhr und 13.50 Uhr ist die Benutzung außerhalb der SchulgebĂ€ude und in den AufenthaltsrĂ€umen erlaubt.

Das Benutzen wÀhrend dem Unterrichts und den Pausen ist nur in NotfÀllen und mit Erlaubnis einer Lehrkraft gestattet. Eingeschaltete Handys in einer Klassenarbeit werden als Betrugsversuch gewertet.

Pausenregelung

Gutes Wetter: Alle SchĂŒler/ -innen (außer die Kursstufe im Neubau), verlassen alle GebĂ€ude und RĂ€ume der Schule (Ausnahme: Toiletten und Aufenthaltsraum).

Schlechtes Wetter: Die SchĂŒler/ -innen dĂŒrfen in der Aula des Altbaus, im Erdgeschoss des Neubaus links und im Neubau rechts bleiben. Schlechtes Wetter wird durch die „Regenregelung“ bekannt gegeben.

Das Rektoratsgeschoss im Altbau darf nur zum Aufsuchen des Sekretariats und des
Lehrerzimmers, die oberen Geschosse nur zu Beginn der Pausen zum Abstellen der
Schultaschen betreten werden.

Auf dem SchulgelÀnde darf nicht mit Steinen, SchneebÀllen oder anderen gefÀhrlichen
GegenstÀnden geworfen werden.