Pueblo 2018

Homecoming, Walmart, a learner’s permit to drive and Oreo cookies.

These are a few of German students’ favorite things about Puebloans’ way of life.

For the past decade, the German American Partnership Program has allowed high school-age students from Germany an inside look at the American education system, via Centennial High School, while learning about the things that define life in Pueblo.

This fall, 22 11th graders from Remstalgymnasium Weinstadt in the southwest of Germany lived for three weeks with host families, attending classes at Centennial and participating in extracurricular events like athletic contests, dances and visits to big-box retailers.

Sponsored by the German and American governments, it’s all designed to open hearts, minds and borders, with a special emphasis on the promotion of foreign language instruction.

“This is not simply a trip to a new country,” said Sabine Moosbrugger, who teaches German at Centennial and chairs the world languages department. “The students are involved in every aspect of everyday life. And since many of the students at Centennial cannot go to Germany, due to family or financial reasons or because of disabilities, we bring Germany to them.

“All of the German students are distributed throughout different classes, so all the students have a chance to meet someone from another country.”

One of the notable differences between the American and German education systems is the emphasis on foreign languages. In her home country, Lara Ruhle said students begin learning the basics of English while in elementary school.

“Learning English really starts in the fifth grade and you continue to learn until you graduate,” Ruhle said. “It’s the international language and you have to know it nowadays if you want to be in business or another field.”

The fact that American teenagers can get behind the wheel earlier than Germans caught the eye of auto-loving Malte Nuding.

“You can drive at 16 here, which is nice because I like to drive,” Nuding said. “And although I didn’t get to drive here, my family took me on an off-road trip for three hours. It was really cool.”

For Noemi Tigrato, experiencing her first and perhaps only homecoming football game and dance will remain a cherished memory.

“I like the school spirit here, with everyone cheering for their team,” Tigrato said. “In Germany, that would never be possible because the students would think it’s boring. Plus, there are no high-school sports in Germany. And most Germans would never have fun and dance like we did at homecoming.”

Gina Orf, who has long hosted the young German visitors, said that in addition to Pikes Peak, local zoos and the Pueblo Reservoir, a staple of the American shopping experience is always on the “to see and do” list.

“We have to make sure to visit Walmart, because it’s a big deal for the kids,” said Orf. “They always want to see what’s it like, because to my knowledge, they don’t have Walmarts in Germany.”

Another host, Ted Johnson, said that in addition to a love for Oreo cookies, his family and guest Lea Wendlick bonded over The Beatles and American television shows and movies.

“What was interesting is that we clicked really well,” Johnson said. “It was amazing how much we had in common.”

German educator Eva Holzmeier-Huber, Moosbrugger’s counterpart in the GAPP program, accompanied the German students to Pueblo. Along with Moosbrugger, she spoke to the Pueblo City Schools (D60) board of education at the conclusion of this year’s exchange.

“This is my first time here and we are having a wonderful time,” Holzmeier-Huber told the board. “I like the exchange a lot because you stay with families, and both the American and German students have learned a lot from the program.

“And even me, staying with an American family for the first time, I had a great experience.”

Veronica Aguilar, a Centennial senior and president of the German Club, has twice visited Germany through GAPP.

“I learned a lot about the culture, language and the historical impact between the two countries,” Aguilar said. “The biggest difference that was most impressive to me was the commuting and the fact that they recycle a lot more. To get around, they use mostly trains, bikes, buses or walk. There aren’t a lot of personal cars.”

Having studied the language since she was a freshman, Aguilar scored high enough on a German Language Certificate exam to study at a German technical college.

“I do think I’ll take the opportunity to study in Germany, because of the cost. It’s free over there,” Aguilar said.

“It’s pretty cool.”

 

Pueblo 2014 von Ruben Kuhnle und Juanna Jäckels

Am 1. September sind 23 Schüler und 2 Lehrer des Remstal-Gymnasiums nach Denver, Colorado geflogen. Wir waren voller Erwartungen, da es für viele der erste Besuch in den USA war. Jeder von uns hatte eine Gastfamilie, von der wir am Flughafen abgeholt, nach Pueblo gefahren und freundlich empfangen wurden. In den ersten beiden Wochen waren wir entweder in der Centennial High School, oder wir deutschen Schüler haben gemeinsam einen Ausflug gemacht. In unserer dritten Woche sind wir mit Vans durch New Mexico gezogen, um möglichst viel Kultur und Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. Nachts schliefen wir in drei Unterkünften: das “Snowmansion-Hostel”, wo einige die Chance hatten in echten Tipis zu schlafen, die “Ghost Ranch” und das “International Hostel” in Santa Fe. Tagsüber haben wir auch einiges unternommen. Wir bestiegen Sanddünen, besichtigten das am längsten bewohnte Indianerdorf der USA und waren im Rio Grande sowie den sogenannten “Hotsprings” baden. Wir bekamen sogar die Chance mit dem “Earthship” eine Möglichkeit des alternativen Wohnens kennenzulernen. Die Wanderwege New Mexicos sind atemberaubend und perfekt um aufgedrehte Schüler auszupowern. Ein Höhepunkt der Reise war das gemeinsame Kanu und Kajak fahren, aber auch Ausflüge in Kirchen und Städte sind nicht zu kurz gekommen. Das Highlight der letzten Woche war eine Raftingtour auf dem wilden Arkansas River. Den Abschluss bildete eine Goodbye Party, bei der wir uns bei den Gastfamilien bedankten und verabschiedeten. Wir haben alle neue Freundschaften geschlossen und viele tolle Erfahrungen gesammelt

Ruben Kuhnle und Juanna Jäckels

Bilder

Schüleraustausch GAPP 2010

Pueblo 2014 von Lukas Kobel

Wir besuchten vom 1. September 2014 bis zum 27. September, das Land der Grenzenlosen Möglichkeiten, Amerika. Zu Beginn waren meine Gefühle gemischt, da einerseits ich mich sehr stark darauf gefreut habe nach Amerika zu reisen und meinen Austauschpartner wiederzusehen. Andererseits wollte ich meine Familie und Freunde nicht verlassen.

Aber angekommen in den USA waren meine Ängstesofort verflogen, denn ich wurde von Alex, meinem Austauschpartner und Peggy, meiner Gastmutter abgeholt und herzlich in die Familie aufgenommen.

Der erste Tag an der Centennial High School war anstrengend, da ich mich erst an den Schulbetrieb gewöhnen musste. Wir mussten z.B. nach jeder Stunde das Klassenzimmer wechseln  und hatten nur 4 min Zeit hatte um zum nächsten Klassenzimmer zu kommen, was teilweise relativ weit entfernt war. In der ersten Woche habe ich meinen Gastschüler in jede Unterrichtsstunde begleitet, was sehr interessant war. Mir wurde dadurch auch bewusst wie offen die Amerikaner mit ihren Lehrern umgehen, anders als wir hier in Deutschland.

Am Wochenende  habe ich mit meiner Gastfamilie einen Ausflug zur „Bishops Castle“ gemacht. Dieser Ausflug war sehr beeindruckend, weil man unterwegs gesehen hat, wie weit in den USA Alles auseinander liegt und warum jeder ein Auto Zuhause hat. Angekommen bei „Bishops Castle“ war ich absolut fasziniert, dass ein Bauwerk, wie dieses überhaupt möglich ist. Denn Bishops Castle ist, wie der Name schon sagt, eine durch Herrn Bishop gebaute Burg – deutsche Bauvorschriften spielten bei dem Bau sicher keine Rolle. Herr Bishop baut an dieser Burg seit seiner Kindheit und ist heute sehr weit vorangekommen. Ich hatte sogar die Gelegenheit Herrn Bishop bei seiner „ Arbeit“ zu sehen, während er dabei war, seinen Burggraben auszuheben. Aus den Schildern am Eingang der Burg kann man schließen, warum Herr Bishop diese Burg baut, denn er baut diese Burg als sein eigenes Land und gegen die Regierung. Ich bin sogar bis zum höchsten Punkt der Burg gestiegen über Wendeltreppen, die öfters kein Geländer besaßen und sich gelegentlich unter meinem Gewicht verbogen. Schlussendlich war der Ausflug für mich das Highlight in der 1. Woche, da ich gesehen habe was in Amerika alles möglich ist.  Ich denke,  dass es etwas Vergleichbares in Deutschland – allein aus Sicherheitsgründen – nie geben wird.

In der 2. Woche hatte ich meinen eigenen Stundenplan, ich musste nun alleine in Klassen gehen und mich den Lehrern vorstellen. Dies fiel mir leicht da wie o.g. die Lehrer so offen & nett sind, dass man gar keine Befürchtungen habe musste. Meine Stunden waren: AP Psychology, IPES, Weightlifting (Gewichtheben), 20th Century Literature, Math Modeling, ROTC.Ein weiterer Punkt, indem sich das amerikanische Schulsystem von dem Deutschen unterscheidet ist, dass es Unterrichtsfächer wie Weightliftingund ROTC gibt.ROTC ist eine Art Schülermilitär, indem die Schüler lernen auf Kommandos zu hören und sich wie im Militär zu bewegen haben. Dieses Prinzip, des Schülermilitärs, wäre auch auf Deutschland nicht übertragbar, da Deutschland aufgrund seiner Vergangenheit eher pazifistisch eingestellt ist.

In der 3. Woche waren wir, alle deutschen Austauschschüler, mit unseren Lehrern in New Mexico. Dort wurde mir bewusst wie facettenreich Amerika ist, denn der Unterschied zwischen Colorado und  New Mexiko ist riesig. Colorado ist flach und trocken, New Mexiko hingegen ist mehr hügeliger aber auch trocken. Wir reisten in New Mexiko nach Santa Fe und nach Albuquerque. In Santa Fe besichtigten wir unter anderem das Kapitol. Auch besuchten wir das Earth Ship Project, das ist ein kleines Dorf gebaut aus Lehm&Stroh und Flaschen oder Dosen. Das Earth Ship Project ist eine umweltbewusste Lebensweise des 21. Jahrhundert und es war sehr inspirierend.

In der 4. Woche waren wir wieder in Pueblo und hatten einen neuen Stundenplan gestaltet nach unseren Wünschen. Meine neuen Stunden waren: AP Psychology, AP Chemistry, Weightlifting, Accounting, Math Modeling, IPES. Am Dienstag dieser Woche gingen wir Raften im Arkansas. Das war ein unbeschreibliches Erlebnis, weil ich das noch nie selber gemacht habe und mir das nie so vorgestellt hatte. Am Mittwochabend war dann die Goodbye Party, wo man sich ein letztes Mal bedanken konnte für Alles: bei den Gastfamilien und bei den Lehrern. Am Freitag hieß es „Time tosay Goodbye“ am Flughafen in Denver; es gab viele Umarmungen und auch Tränen sind geflossen. Ich selbst hatte auch gemischte Gefühle, einerseits wollte ich zurück nach Hause andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich meine Gastfamilie vermissen würde.

Schlussendlich saßen wir alle im Flieger und waren alle sehr eingeschlafen und freuten uns zum Großteil wieder zurück in Deutschland zu sein.

Ein ganz großes Dankeschön an Frau Moosbrugger, Herrn Sauter und Herrn Kressler die diesen Austausch möglich gemacht haben.

Pueblo 2014 von Victoria Geiger

Ich heiße Victoria und besuche mittlerweile die 11. Klasse des Remstalgymnasiums in Weinstadt.

Mit dem GAPP Programm meiner Schule habe ich im September im Rahmen eines Austausches insgesamt vier Wochen in Pueblo, Colorado (USA) verbracht. Während den drei Wochen, die wir uns in Pueblo aufhielten, wohnte ich bei den Nevole’s – Robin, eine alleinerziehende Mutter, mit ihren Töchtern Jessica, 18 – meine Austauschpartnerin, und deren Schwester Cheyenne, 14.

Wir wohnten in Pueblo West, circa 20 Autominuten entfernt von PuebloDowntown.

Ungefähr zwei Wochen verbrachte ich mit Jessica an ihrer Schule, der Centennial High School. Dort hatte ich meistens meinen eigenen Stundenplan mit Fächern, die ich mir bereits in Deutschland ausgesucht hatte, und die mir Frau Moosbrugger zu einem individuellen Stundenplan zusammenfügte.

Bei der Wahl entschied ich mich für eher ausgefallenere Fächer, die es soan meiner deutschen Schule in dieser Form nicht gibt und die ich gerne einmal ausprobieren wollte. So fiel meine Auswahl beispielsweise auf Geologie, Spanisch, Gitarre und Marketing. Zusätzlich ergriff ich die Chance einmal beim Autistenprogramm der Schule mitzuhelfen – was durchaus eine interessante Erfahrung war.

Dadurch, dass meine Gastmutter als Lehrerin für Mathematik und Sport in der Schule arbeitete, konnte ich oft auch „hinter die Kulissen“ schauen und hatte mich an den typischen amerikanischen Schulalltag schnell anpasst.

Das große Sportangebot an der Schule hat mich von Anfang an fasziniert, obwohl ich selbst keinen Sport betreibe. Nach der Schule ging ich mit meiner Gastfamilie oft zu Volleyball-, Baseball, Softball-, Football-, oder Fußballspielen der JV- oder Varcity-Mannschaften der Centennial High. Meine Gastmutter war als Mannschaftsärztin immer vor Ort, während ich mich mit den Spielregeln der verschiedenen Spiele auseinandersetzte und mit Faszination das große Aufgebot der Cheerleader beobachtete –  für mich als Deutsche etwas völlig Ungewohntes, was ich bisher nur aus den typisch amerikanischen Komödien kannte.

 

Trotz ihres straffenTagesablaufs nahm sich meine Familie die Zeit, mir die schönsten Flecken des Bundesstaates zu zeigen, ich genoss den Tagesausflug nach Salida, bei dem wir unter anderem eine Wanderung unternahmen, einen Ausritt mit Pferden machten und in der Hots Springs Therme baden gingen – nicht zu vergessen die leckeren Mahlzeiten. Mit Besuchen wie nach St. Elmo nehme ich nicht nur schöne Naturerinnerungen (inklusive Westernfeeling) mit, sondern auch kulturelle Erfahrungen. Viele historisch bedeutende Stätten, die wir besichtigt haben, sind relevant für meine letzten zwei Kursstufenjahre unddas Abitur. Das Ganze „live“ zu sehen, was man im Abitur behandelt, ist wie ich finde ist ein klarer Vorteil.

 

Bei meiner Gastfamilie hab ich mich immer wohl gefühlt und hatte auch immer das Gefühl ein Teil der Familie zu sein.

Ich habees sehr geschätzt, dasssie so viel Zeit und Aufwand investiert hat, um meine Zeit so schön wie möglich zu machen. Viele nette Gespräche mit Jessica über unser gemeinsames Hobby Lesen, werden mir lange in Erinnerung bleiben.

Besondere Momente, die mir neben den zahlreichen Ausflügen besonders gut gefallen haben, sind beispielsweise das gemeinsame Abendessen mit meinem „Gastonkel“ Chris, der extra für mich ein leckeres Sauerkrautgericht gekocht hat, oder auch die gemeinsame Radtour mit Jessica und Robin, bei genialer Kulisse vor Colorados roten Felsen.

In der kurzen Zeit, die ich bei den Nevole’s verbrachte, habe ich mich so schnell an Sachen gewöhnt. Unser täglicher Schulweg in aller Frühe wird mir fehlen, genauso wie die restliche tägliche Routine, die für mich zur Gewohnheit geworden ist: Das tägliche Frühstück in der Schule oder auch die zahlreiche Fahrten nach Beulah, um Cheyenne von der Schule abzuholen.

 

Unsere einwöchige Tour nach New Mexico war nicht zu unrecht ein langersehntes „Highlight“ unseres Trips. Nicht nur die spektakulären Plätze wie die Tent Rocks, Sanddunes oder die Felshöhlen, sondern auch das Miteinander während der Woche war ein tolles Erlebnis für mich, denn so konnte ich auch die deutschen Schüler besser kennenlernen. Wir haben uns zu einer wirklich tollen Gruppe entwickelt und sind auch nach dem Austausch öfter untereinander.Kulturelle Höhepunkte wie Taos Pueblo, Santa Fé oder Albuquerque werden mir vor allem durch die indianischen Einflüsse in Erinnerung bleiben.

Ich würde mich jederzeit wieder für so einen Austausch entscheiden.

Mit meinen beiden Gastschwestern habe ich regelmäßig Kontakt, ich hoffe dass ich sie bei GAPP 2016 in Deutschland wiedersehen werde!