Wichtige Informationen + Termine für’s Abitur

1. Wahl der Prüfungsfächer, GFS

Die endgültige Entscheidung über Ihre vier schriftlichen Prüfungsfächer treffen Sie zu Beginn des 3-ten Halbjahres; Abgabe sobald wie möglich, spätestens jedoch am 17.09.2014, da wir unsere Zahlen an das Regierungspräsidium melden müssen. Spätere Umwahlen sind leider nicht mehr möglich. Vermerken Sie außerdem bitte zusätzlich auf dem Leistungsprotokoll, ob Sie bei der Kommunikationsprüfung die Einzel- oder Tandemprüfung wählen.

Das mündliche Prüfungsfach muss am Ende des 3-ten Halbjahres festgelegt werden. (siehe Leitfaden S. 14)

Nehmen Sie bis zu den festgelegten Terminen keine Änderung vor, so bleibt Ihre ursprüngliche Wahl bestehen.

Erinnerung:
Zusätzlich zu den Klausuren müssen Sie drei gesonderte Leistungsnachweise (‚GFS’) erbringen (Leitfaden S. 7 – 3.2). Die Einhaltung dieser Bestimmung liegt in Ihrer Verantwortung. Die zugehörigen Formulare haben Sie bereits in J1 erhalten.

2. Teilnahme am Unterricht (Präsenzpflicht und Leistungsbewertung)

Vorbemerkung: Der Schüler ist (auch bei Volljährigkeit) verpflichtet, an den von ihm belegten Kursen teilzunehmen. Um einen geordneten Unterricht und eine kontinuierliche Schüler- wie Lehrerarbeit zu garantieren, gilt am Remstal-Gymnasium folgende Regelung:

a) Regelung für Fehlzeiten:

Fehlzeitenregelung am Remstal-Gymnasium für die Jahrgangsstufe I und II

Jede Schülerin/ jeder Schüler (1)  ist nach der Schulbesuchsverordnung verpflichtet, an den von ihr/ ihm belegten Kursen teilzunehmen. Kann jemand wegen Krankheit oder aus anderen Gründen den Unterricht nicht besuchen, gilt Folgendes:

 

I. Fehlen wegen Erkrankung

Nach Schulbesuchsverordnung, §2 gilt:

  • Im Krankheitsfall muss die Schule unverzüglich informiert werden.
  • Die Entschuldigung erfolgt bei minderjährigen Schülern durch die Erziehungsberechtigten; volljährige Schüler entschuldigen sich selbst.
  • Die Entschuldigungspflicht ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung mündlich, fernmündlich
    oder schriftlich zu erfüllen. Im Falle elektronischer oder fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen.
  • Bei einer Krankheitsdauer von mehr als zehn Unterrichtstagen kann der Tutor die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen.
  • Lassen auffällig häufige oder lange Erkrankungen Zweifel an der Schulfähigkeit des Schülers aufkommen, kann der Schulleiter die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses oder amtsärztlichen Zeugnisses verlangen.

 

II. Beurlaubung vom Unterricht

Beurlaubungen sind nur aus wichtigen persönlichen Gründen möglich und müssen rechtzeitig vor dem Beurlaubungstermin beantragt werden:

  • für einzelne Stunden beim Fachlehrer (Fahrstunden sind kein Beurlaubungsgrund!)
  • bei Führerscheinprüfungen beim Tutor, sofern keine Klausuren davon betroffen sind
  • bis zu zwei Tagen beim Tutor
  • bei mehr als zwei Tagen oder ferienverlängernd beim Schulleiter

Hält sich ein Schüler nicht an diese Regelung, so wird dies als unentschuldigtes Fehlen gewertet.

 

III. Fehlen aus schulischen Gründen

Fehlt ein Schüler aus schulischen Gründen (Exkursion, Jugend trainiert für Olympia, SMV etc.), so entschuldigt er sich vorher bei den betroffenen Fachlehrern mündlich.

 

IV. Nichtteilnahme an Klausuren (GFS)

  • Schüler, die aus wichtigen Gründen an einer Klausur nicht teilnehmen können, müssen sich im Voraus vom betreffenden Fachlehrer beurlauben lassen.
    Fahrstunden und Führerscheinprüfung sind keine Beurlaubungsgründe bei Klausuren.
  • Versäumt ein Schüler eine Klausur, so muss er sich persönlich beim Fachlehrer innerhalb von drei Tagen nach dem Klausurtermin entschuldigen.
    Ist eine persönliche Entschuldigung nicht möglich, so muss diese schriftlich erfolgen.
    Hält ein Schüler diese Regelung nicht ein, so hat er in der Klausur unentschuldigt gefehlt.
    Diese Klausur wird entsprechend der Notenverordnung mit „ungenügend“ (0 NP) bewertet.
  • Bei entschuldigtem Fehlen wird das Verfahren für einen Ausgleich der versäumten Klausur nach einem Gespräch mit dem Schüler vom Fachlehrer festgelegt. Ein Anspruch zum Nachschreiben besteht generell nicht.
  • Fehlt ein Schüler wiederholt zu einem Klausurtermin oder bei einem Nachtermin, kann der Schulleiter Attestpflicht verfügen.
  • Die Regelungen für Klausuren gelten entsprechend bei der Durchführung einer GFS.

gez. Wenzke, OStD
(September 2016)

 

[1] Wegen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form verwendet.

Für das Schuljahr 2016/ 17 gilt folgende Entschuldigungspraxis:

  • Jeder Schüler erhält sein persönliches Entschuldigungsblatt. Dieses muss er jeden Tag zum Unterricht mitführen.
  • Der Schüler bringt für jede Fehlzeit eine schriftliche Entschuldigung und zeigt diese innerhalb der vorgeschriebenen Frist bei Einzelstunden dem Fachlehrer vor, bei ganzen oder mehreren Tagen dem Tutor.
  • Der Fachlehrer bzw. Tutor entschuldigt das Fehlen mit seinem Kürzel auf dem Entschuldigungsblatt. Die Entschuldigungen selbst zeichnet der Fachlehrer ab. Der Schüler gibt diese an den Tutor weiter.
  • Liegt dem Fachlehrer bzw. Tutor innerhalb einer Woche keine Entschuldigung vor, so verlangt er vom Schüler das Blatt und trägt rot „ue“ ein.
  • Bei schulischen Veranstaltungen (Exkursionen, Jugend trainiert für Olympia, SMV, etc.) trägt der Schüler die Art der Veranstaltung auf seinem Entschuldigungsblatt ein, so dass der veranstaltende Lehrer nur noch abzeichnen muss.
  • In regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Monate) sammelt der Tutor in Absprache mit dem Oberstufen-berater die Entschuldigungsblätter seines Kurses ein und bringt sie dem Oberstufenberater zur Kontrolle. Bei häufigem Fehlen eines Schülers nimmt er mit dem Tutor oder direkt mit dem Schüler Kontakt auf.

Eine auffällige Häufung von Fehltagen (ganz oder teilweise) aus nichtschulischen Gründen kann einen entsprechenden Eintrag im Halbjahreszeugnis zur Folge haben; dies gilt insbesondere für unentschul­digte Fehlzeiten.